Energie

Energieleitbild

Die Gemeinde Diemtigen verfügt über ein Energieleitbild. Darin sind die zukünftigen Entwicklungsrichtungen der Gemeinde festgelegt.


GEAK-Verordnung

Die Gemeinde unterstützt, gemäss BEakom-Vereinbarung mit dem Kanton Bern, Massnahmen zum haushälterischen Umgang mit der Energie. In den Jahren 2014 bis 2019 unterstützt sie, ergänzend zum Kanton, die Erstellung von Gebäudeenergieausweisen der Kantone mit Beratungsbericht (GEAK-Plus). 

Die Verordnung regelt die Ausrichtung von Beiträgen der Gemeinde Diemtigen an Grundeigentümer/innen für die Erstellung von Gebäudeenergieausweisen der Kantone mit Beratungsbericht (GEAK-Plus).


Projekte

GEAK-Aktion

Die Gemeinde Diemtigen und der Naturpark Diemtigtal unterstützen, im Rahmen der Energievision Diemtigtal, Hausbesitzer in der Absicht, ihre Gebäude energietechnisch zu verbessern.

In der Schweiz verursachen die bestehenden Gebäude fast die Hälfte des gesamten Energiebedarfs. Bei alten Gebäuden bestehen einerseits grosse Einsparpotenziale und andererseits Handlungs- bzw. Informationsbedarf. Mit Sanierungen kann der Energiebedarf weit um die Hälfte gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden. Auch schrittweise Sanierungen führen zum Ziel.

Es bestehen verschiedene Förderprogramme, welche Bauherrschaften bei Sanierungen finanziell unterstützen. Eine umfassende Analyse mit einer weitsichtigen Planung hilft Hausbesitzern, in einem ersten Schritt, die richtigen Massnahmen im richtigen Zeitpunkt zu planen und das Risiko von Fehlinvestitionen zu minimieren.

Wie gehen interessierte Hausbesitzer am besten vor?
Mit dem Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Beratungsbericht (GEAK-Plus) besteht ein Instrument, mit welchem der Zustand des Gebäudes analysiert wird und gleichzeitig verschiedene Sanierungsvarianten untersucht werden. Neben energetischen werden auch finanzielle Aspekte – u.a. das Aufzeigen der verschiedenen Förderprogramme – in den Beratungsbericht einbezogen. Die Erstellung eines GEAK-Plus wird durch den Kanton Bern gefördert.

Seit 2014 unterstützt auch die Gemeinde Diemtigen die Ausarbeitung von GEAK-Plus für ganzjährig bewohnte Gebäude in der Gemeinde, sofern innerhalb von zwei Jahren auch mindestens eine Sanierungsmassnahme umgesetzt wird. Somit bleiben für die Hausbesitzer weniger als ein Drittel der Kosten für die Erstellung des GEAK-Plus übrig. Für die Erstellung eines GEAK-Plus stehen zugelassene GEAK-Experten zur Verfügung. Der Naturpark Diemtigtal unterstützt die GEAK-Aktion, indem einheimische Gewerbler bei der Aus- und Weiterbildung zu GEAK-Experten durch externe Experten begleitet werden können (die Firmen können bei der Bauverwaltung erfragt werden).

Vorgehensweise für die GEAK-Aktion der Gemeinde Diemtigen:

  1. Offertanfrage für einen GEAK-Plus bei einem GEAK-Experten
  2. Antrag für Unterstützung beim Kanton Bern sowie bei der Gemeinde einreichen
  3. GEAK-Plus erstellen lassen
  4. Abrechnung (Gesuch um Auszahlung) an Kanton senden (< 1 Jahr nach Antrag)
  5. Ausführen mindestens einer Massnahme
  6. Gesuch um Auszahlung an die Gemeinde senden (< 2 Jahre nach Antrag)

Tipp: Lassen Sie sich bei diesem Ablauf von Ihrem GEAK-Experten unterstützen.

In der Gemeinde Diemtigen können Sie von Christoph Minnig, Horben, Tel. 033 681 22 50, oder Philipp Kirchhofer, Oey, Tel. 033 681 15 25, in GEAK-Angelegenheiten unterstützt werden. Weitere GEAK-Experten finden Sie hier.

Wichtig:
Es dürfen keine Arbeiten für wärmetechnische Sanierungsmassnahmen ausgeführt werden, sollten Sie Beiträge seitens Bund und Kanton erhalten wollen. Das Beitragsgesuch ist immer vor Beginn der Arbeiten einzureichen.

Die Diemtigtaler Oberstufe rechnet mit der Sonne

Grüessech - mit Ihrem Dach könnte man Energie für 9 Personen produzieren.

Mit solchen Sätzen verblüfften Schülerinnen und Schüler die diemtigtaler Bevölkerung vor deren Haustür. Am 2. und 3. Juli 2012 waren mehrere Gruppen kreuz und quer durchs Diemtigtal unterwegs um Hausdächer zu vermessen und abzuschätzen, wie viel Solarstrom man darauf produzieren könnte. Die 68 gemessenen Dächer verfügen über eine nutzbare Fläche von mehr als 10'000 m². Würden diese Dächer mit Fotovoltaik-Anlagen ausgerüstet werden, könnte man damit den halben Haushalts-Strombedarf des Tals abdecken. 

Konsequeterweise fingen die Schülerinnen und Schüler aber bei sich selbst an. Während eine Gruppe in Sachen Solardächer unterwegs war, bastelte die andere Gruppe eifrig an Solarmodulen, welche sie aus einzelnen Solarzellen selber zusammenlöteten und zum Modul vergossen. Weiter kurvte auch ein ferngesteuertes selbstgebasteltes Solarauto auf dem Pausenplatz herum. 

In den Schulferien vom Sommer 2012 entstand auf dem Dach des Mehrzweckgebäudes eine Fotovoltaik-Anlage, die dank neuerer Technologie noch mehr Strom liefert, als die vorher bestandene Anlage auf dem Turnhallendach. Mit beiden Anlagen zusammen, kann mehr Strom produziert werden, als die Schule für sich selber benötigt. 

Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Energieeffizienz. Sie nahmen Haushaltsgeräte genau unter die Lupe. Wie viel Strom verbraucht ein Föhn, eine Mikrowelle oder eine Waschmaschine in einem Jahr? Was kostet uns das?

Die 60 Schülerinnen und Schüler wurden durch acht kompetente Fachpersonen begleitet. Neben dem Energieberater der Region haben auch Vertreter der Firmen Elektro Röthlisberger AG und Spektrum-Energie GmbH sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und des Naturparks Diemtigtal die Schülerinnen und Schüler tatkräftig unterstützt. 

An der Gewerbeausstellung vom 28. - 30. September 2012 in Oey wurden die Projekte der Schülerinnen und Schüler der Öffentlichkeit präsentiert. 

Bericht im Berner Oberländer, 6. Juli 2012

Solardachkataster

In einem Workshop für die Primar- und Oberstufenschüler/innen der Gemeinde Diemtigen wurde eine Abschätzung zum Solarpotenzial durchgeführt. 

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand darin, potentielle Dachflächen in der Gemeinde auszuwählen, die Dachflächen auszumessen, die Dachneigungen abzuschätzen und daraus eine Ertragsprognose für eine Solaranlage zu ermitteln. 

Im Laufe des zweitägigen Workshops wurden auf diese Weise im ganzen Tal 70 Dächer aufgenommen und je eine Ertragsprognose erstellt. 

Dabei wurde festgestellt, dass allein auf den Dachflächen dieser 70 Dächer etwa die Hälfte der elektrischen Energie des gesamten Diemtigtals produziert werden könnte. 

Der Workshop wurde von externen Fachpersonen und Studenten sowie Studentinnen des Instituts für Umwelt und natürliche Ressourcen aus den Vertiefungsrichtungen "Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien" sowie "Landschaft, Bildung und Tourismus" organisiert und begleitet. 

Wie viel Wärme ein Dach produzieren kann, findet man beim Bundesamt für Energie BFE.


Energieberatung

Einfacher als Sie denken.

Energieeffizienz ist machbar 

  • Ist mein Haus ausreichend isoliert?
  • Welche Alternativen habe ich zur Ölheizung?
  • Sind Sonnenkollektoren auf meinem Hausdach sinnvoll – und wenn ja, bekomme ich dafür Förderbeiträge?
  • Was kann ich tun, damit meine Stromrechnung niedriger ausfällt?
  • Wie kann ich Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten?

Diese und ähnliche Fragen beantwortet die Energieberatung Thun kompetent und unabhängig. Als erste Anlaufstelle für Energiefragen bietet sie eine neutrale und praxisorientierte Vorgehensberatung im Sinne der kantonalen und eidgenössischen Energiepolitik. 

Die regionale Energieberatung arbeitet im Auftrag der Regionen Thun Oberland-West und Aaretal. An den Kosten beteiligen sich das Amt für Umweltkoordination und Energie (AUE) sowie die Energie Thun AG. 

Weitere regionale Energieberatungen im Kanton Bern finden Sie auf beim Amt für Umweltkoordination und Energie AUE. 

Dienstleistungen der Energieberatung Thun Oberland-West

  • Vorgehensberatung in allen Energiefragen wie Wärmedämmung, Wahl des Heizsystems, Einsatz erneuerbarer Energie, stromsparende Geräte, Minergie usw.
  • Information über Förderbeiträge des Bundes und des Kantons
  • Abgabe von Informationsmaterial
  • Ausleihe von Strommessgeräten für den Haushaltbereich
  • Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Referaten und Ausstellungen
  • Fachliche Begleitung von Gemeindebehörden in Energiefragen

Wünschen Sie eine Beratung? Haben Sie Fragen rund um Energieeffizienz und Sparmöglichkeiten?

Rufen Sie die Energieberatung Thun frühzeitig an. Beratungstermine sind nur auf Voranmeldung möglich. Telefonische Auskünfte und Beratungsgespräche im Büro sind bis zur Dauer einer Stunde kostenlos. Für Besuche vor Ort (Dauer bis zu zwei Stunden) wird eine Pauschale erhoben. Vom Angebot können Privatpersonen, Firmen und Gemeindebehörden im Einzugsgebiet profitieren.

Das Team der Energieberatung Thun Oberland-West

Markus May
dipl. Ingenieur HTL 
Chemie

Marco Girardi 
dipl. Ingenieur HTL
Heizung-Lüftung-Klima
Roland Joss
dipl. Ingeneiur FH
Holzbau 

Flyer Regionale Energieberatung

Energieberatung Thun Oberland-West


Elektrizitätsgenossenschaften

Im Diemtigtal gibt es folgende Elektrizitätsgenossenschaften:

Diemtigen

 
Pascal Klossner
Allmigasse 2, 3754 Diemtigen 
 
033 681 00 59

 
Zwischenflüh

 
Gottfried Stucki
Oeyen 1, 3756 Zwischenflüh
 
033 684 15 47

 
Schwenden Gottfried Erb
Egg 52, 3757 Schwenden
 
033 684 11 26

 

Nicht alle Gebiete des Diemtigtals sind somit von Elektrizitätsgenos- senschaften abgedeckt. Für die übrigen Bereiche ist die BKW zuständig. 


Wissenlexikon Energie


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Kantonale & eidgenössische Ebene 


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