gemischte Gemeinde Diemtigen

Riedern

Zweigen wir im Horboden links ab und folgen dem schmalen Strässchen, das sich schattseitig den Hang hinaufschlängelt, finden wir, nachdem wir Horben-Rothbad hinter uns gelassen haben, als hinterste Siedlung der Schattseite die Bäuert Riedern. Das Bäuertgebiet erstreckt sich von 950 m.ü.M (Chirelgraben) bis auf 2454 m.ü.M. (Riedbündihorn). Der eigentliche Weiler – soweit dieser Name für die ausgedehnte Streusiedlung überhaupt gerechtfertigt ist – liegt auf etwa 1100 m.ü.M.

Die Bäuert wird von drei Bergbächen durchflossen: dem Klosenbach, dem Mettligraben und dem schreienden Graben, die meist als harmlose Wässerlein durch ihr Bachbett plätschern. Bei der Schneeschmelze und bei starken Regenfällen jedoch poltern sie als recht laute Gesellen in schäumenden Übermut zu Tale. Der hinterste gebärdet sich dann jeweils ganz besonders laut, daher der Name „schreiender Graben“.

Auf dem Bäuertgebiet von Riedern – im sogenannten Maienfallschwand – wurde im Jahre 1819 der letzte in unserer Gegend gesichtete Bär erlegt, nachdem dieser zuvor in den weidenden Schafherden grossen Schaden angerichtet hatte.

Kontakt Bäuertgemeinde Riedern

Luginbühl Ueli, Präsident
Riedern 78, 3755 Horboden
T 033 681 05 30

Stucki Kurt, Vizepräsident
Riedern 67, 3755 Horboden
M 079 204 84 52

Messerli Chantal, Sekretärin
Riedern 12, 3755 Horboden
T 033 681 16 63

Unterabetilung Riedern